Grundlagen zu: Personal Firewall
Der Begriff Firewall
Im allgemeinen Sprachgebrauch, sind Desktop / Personal Firewalls gemeint. Das sind Programme die den Internet Verkehr überwachen, das heißt d.h. alle Daten die von Ihnen aus gesendet werden und die an Sie gesendet werden, müssen durch die Firewall Filtersysteme. Wird von der Firewall eine Aktion registriert, die auf einen Angriff durch Hacker hinweist oder der Firewall allgemein unbekannt ist, wird die Aktion geblockt.
Im Gegensatz zu Desktop Firewalls (Software) stehen die Hardware Firewalls, auf die wir hier vorerst nicht weiter eingehen werden.
Warum eine Firewall nötig ist
Es ist heute keine Besonderheit mehr einen Internetanschluss zu besitzen. Bei jeder Verbindung zum Internet, wird Ihnen von Ihrem Provider eine eindeutige Nummer zugewiesen. Dies ist die sog. IP-Adresse, über die Ihr Computer dann im Internet ansprechbar ist. An diese IP-Adresse werden die Daten gesendet, die Sie mit Ihrem Internet-Browser anforden und Sie sind über diese IP-Adresse angreifbar.
Es sind viele “Tools” im Internet frei erhältlich, die es selbst nicht-Experten möglich machen, auf ungeschützte fremde Rechner zuzugreifen. Der Beginn eines Hacker Angriffs besteht darin, ganze IP-Ranges zu scannen. D.h. es werden sehr viele IP-Adressen in Folge auf offene Ports hin geprüft. Über einen offenen Port kann dann in das System eingedrungen werden.
Was macht eine Firewall
Eine Firewall schliesst die Ports, die nicht benutzt werden, um Hackern keine unnötigen Angriffsflächen zu bieten. Ebenso verhindert eine Firewall eigenen Programmen eine Verbindung ins Internet aufzubauen (Heim-telefonieren – siehe Spyware). Somit kann die Servereinheit eines Trojaners auch nicht mehr von Hackern angesprochen werden, wodurch auch keine Übernahme des Computers mehr möglich ist.


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