Anonym surfen mit WinSweep

06.10.2005 20:58 Uhr

„Viele Internet-Nutzer wollen unerkannt in einem überwachten Netz surfen.“

Quelle: heise online

Bei jedem Besuch im Internet hinterlassen Sie verräterische Spuren – so können nicht nur umfangreiche Profile über Sie und Ihr Surfverhalten erstellt werden, Sie hinterlassen auch Spuren, die zurückverfolgt werden können. Für Seitenbetreiber ist es leicht, persönliche Informationen über Sie und Ihr Surfverhalten zu ermitteln. Ihr Browser übermittelt viele Informationen an die Betreiber von Internet-Seiten, wie z.B. Ihre IP-Adresse, den verwendeten Browser uvm.. Über die IP-Adresse kann ermittelt werden, wer Ihr Internet-Provider ist, es ist sogar anhand der IP-Adresse möglich, festzustellen, aus welcher Stadt Sie kommen. Viele Website-Betreiber sammeln diese Daten systematisch und in großem Umfang.
WINSWEEP ermöglicht Ihnen mittels einer Proxy-Mixer-Technologie, Ihre wahre Identität vor den Webseiten-Betreibern im Internet zu verschleiern. Mittels bis zu 32 zwischengeschalteten Proxy-Servern holen diese Proxy-Server die Daten von der gewünschten Internet-Seite für Sie ab und übermitteln sie an Ihren Browser. Für den Betreiber der Internet-Seite sieht es so aus, als wenn der zwischengeschaltete Proxy-Server die Anfrage stellt. Der Betreiber der Internet-Seite kann nur die IP-Adresse des Proxy-Servers erfahren. Ihre Identität bleibt verschleiert. Die Proxy-Mixer-Technik von WinSweep sorgt dafür, dass die Daten Ihrer Internet-Sitzungen über bis zu 32 zufällig ausgewählte anonymisierende Proxy-Server umgeleitet werden. Mittels dieser Technik wird es noch sehr viel schwieriger, Ihren Spuren im Internet zu folgen.

Zusätzlich kann WinSweep auch anonyme und sichere Internet-Sitzungen starten. Dort wird der Download von ActiveX-Controls aus dem Internet unterbunden. ActiveX-Controls sind Programme, die, wenn Sie erst einmal auf Ihren Rechner geladen wurden, die volle Kontrolle über Ihren Rechner erlangen können. Die meisten 0190/0900er-Dialer werden über einschlägige Seiten als ActiveX-Control verbreitet. Auch das Ausführen von aktiven Inhalten wie JavaScript und VBScript wird im sicheren Internet-Modus unterbunden. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Internet-Seiten im sicheren Modus korrekt arbeiten. Wir empfehlen den sicheren Modus, wenn Sie vorhaben, bislang unbekannte Internet-Seiten zu besuchen.

WinSweep ist Ihre Tarnkappe im Internet. Durch eine automatische Update-Funktion erhalten Sie stets eine aktuelle Liste mit vielen funktionsfähigen anonymisierenden Proxy-Servern aus aller Welt.

Die Benutzung der anonymisierenden Proxy-Server ist kostenlos.

Das anonyme Surfen funktioniert auch mit den Browsern von Netscape, Mozilla und Opera. Stellen Sie in den Einstellungen von WinSweep lediglich ein, welchen Browser Sie verwenden möchten.

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10 Kommentare

  • Lippelt schreibt:

    Hallo Herr Dzewas,
    vor gut einem halben Jahr habe ich von Ihnen für mein winsweep 5.0 eine Codenummer per e-mail zugesandt bekommen, die ich leider nicht gespeichert habe. Durch Trojaner ist mein ganzes Betriebssystem unbrauchbar geworden und damit läuft auch winsweep nicht mehr. Durch einben Fachmann habe ich das System für 100 Euro wieder in Ordnung bringen lassen, aber winsweep mußte ich selbst neu installieren. Könnten Sie mir noch einmal die Codenummer zumailen?
    Mit freundlichem Gruß
    E.Lippelt

  • Dennis schreibt:

    Hallo Herr Lippelt,
    diesen Artikel schrieb ich, um das Programm Winsweep vorzustellen. Anonym-Surfen.com ist nicht an der Entwicklung oder am Support von Winsweep beteiligt, daher kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen. Bitte entschuldigen Sie das Mißverständnis und wenden Sie sich direkt an den Hersteller.

  • Sandner schreibt:

    ….ich finde es für eine Frechheit das Leute Anonym in das Netz können – es ist schon so schwierig genug sich Taten von Leuten zu Besorgen die einen Mails Schicken – wo man als Dicke Nuttel Bezeichnet wird – ich stehe in der Öffentlichkeit – ein jeder kann mit den Bildern von mir im Internet seinen Scherz treiben – ich Verurteile den Staat das er so etwas zulässt – obwohl ich selber im Staatsdienst bin.

  • Dennis schreibt:

    Hallo Sandner,

    Anonymität im Internet ist in der Tat ein heikles Thema.

    Es ist immer sehr schwierig, in wie weit die Privatsphäre aufgegeben werden darf. In einem Kaufhaus, einer Fußgängerzone oder in einem Freizeitpark darf ich mich auch weitestgehend „anonym“ bewegen.

    Es wäre undenkbar, wenn hier alle 2 Meter meine Netzhaut zur Identitätserkennung gescannt werden würde – obwohl ja auch in der Fußgängerzone Beleidigungen möglich sind.

    Auf der anderen Seite, kann ich Sie jedoch sehr gut verstehen. Illegale Aktivitäten oder, in Ihrem Fall, Beleidungen können auch in vielen Fällen (öfter als im „realen“ Leben) nachvollzogen werden.
    Lesen Sie hierzu auch:
    http://www.anonym-surfen.com/ist-anonym-surfen-moeglich/

  • Nuttel schreibt:

    Was ist denn eine „dicke Nuttel“, die im Staatsdienste selbst in der Öffentlichkeit steht und sich Taten von Leuten besorgen will. Klingt irgendwie anrüchig …

  • Kein Staatsdiener schreibt:

    Ein Staatsdiener, der die Rechtschreibung offensichtlich nicht beherrscht, ist halt eine „dicke Nuttel“, auch wenn sie damit Probleme hat. Will heißen, Du bist niemals Staatsdiener, also lass Deinen Frust woanders ab…

  • helmut schreibt:

    wollte eben mal winsweep runterladen. kostet allerdings 19.95€, also nicht kostenlos!
    fuer linux fand ich auch keine downloadmoeglichkeit.
    da ich sowohl xp, vista und opensuse habe, waere eine einmalige lizenz, wenn ueberhaupt, interessant.

    oder darf ich das so verstehen, dass zwar die lizenz 20€ kostet, der dienst danach gratis ist?

    mfg
    helmut

  • Dennis schreibt:

    Hallo Helmut,

    normalerweise kosten die Proxy-Server eine monatliche Nutzungsgebühr.
    Aber wenn Sie Winsweep lizensieren, entfällt diese Gebühr und Sie können die Proxy-Server kostenlos nutzen.
    Winsweep selbst ist jedoch nicht kostenlos.

    Unter Linux läuft die Software meines Wissens nicht.

  • noplease schreibt:

    @Helmut und Dennis,

    ich weiß, dass der Kommentar fast 6 Monate nach den Euren und fast 10 Monate nach dem Artikel ein wenig spät kommt, aber …

    … dass es WinSweep nicht für auf Linux basierende Systeme gibt, könnte damit zu erklären sein, dass es /Win/sweep heißt und nicht zum Beispiel AllSweep oder gar TuxSweep.
    Anders gesagt: hier ist der Name wohl auch Programm – im wörtlichen Sinn.

    … die Formulierung
    /Die Benutzung der anonymisierenden Proxy-Server ist kostenlos./
    impliziert, dass nicht alles (sondern eben nur das) kostenlos ist.
    Wäre die Software(lizenz) ebenfalls kostenlos, wäre das sicher an der Stelle mit genannt worden. Insofern finde ich die Aussage im obigen Bericht recht eindeutig.

    Zur Kostenfrage ganz allgemein:
    Abgesehen von den wenigen Dingen, die man bekanntlich für alles Geld der Welt nicht kaufen kann, ist auf dieser Welt so gut wie nichts gratis, nicht wirklich jedenfalls.
    Wer glaubt, dass alles, das man ohne besondere Zahlung nutzen kann, tatsächlich kostenlos sei, glaubt das fast immer ‚völlig umsonst‘.
    Wir zahlen dafür heute oder morgen oder wir haben gestern schon dafür gezahlt. Oder wir zahlen, indem wir an anderer Stelle weniger von etwas bekommen – durch bewussten oder unbewussten Verzicht. Wir zahlen als Individuum oder als Gruppe (Nutzergemeinschaft, Mitglied, Bevölkerung, etc., …). Wir zahlen entweder konkret für eine Leistung oder pauschal als Paket oder aber für irgend etwas anderes, das die Kosten dafür auf die unterschiedlichste Art und Weise enthält.
    Aber wir zahlen immer irgendwie.
    Das gilt nicht nur für IT-/Internetleistungen.

    Noch etwas:
    Es hätte mich gefreut, wenn oben im Zusammenhang mit den Gefahren durch ActiveX-Controls darauf hingewiesen worden wäre, dass diese Gefahr grundsätzlich nur bei dem MS Internet-Explorer und allen auf diesem basierenden Browseraufsätzen und eMail-Clients besteht.
    Es würde mich jedenfalls sehr wundern, wenn Winsweep es schafft, bei einem der Mozilla-Browser (Firefox, SeaMonkey, …) oder bei Opera oder Safari die Nutzung von ActiveX-Komponenten zu verhindern – diese Browser bieten gar keine native Unterstützung für ActiveX.

    np

  • raymond schreibt:

    gibts auch umsonst und wesentlich besser + für linux :
    onion router