Sieben Regeln für einen sicheren Umgang mit Facebook

10.08.2010 14:29 Uhr7 Kommentare

Der Sicherheitsspezialist F-Secure hat 7 goldene Regeln für einen sicheren Umgang mit Facebook veröffentlicht. Nachdem Facebook im Juli unglaubliche 500 Millionen Nutzer verkündete (und alleine in Deutschland rund 12% der Bevölkerung auf der Plattform registriert sind), kann man nicht oft genug warnen.

  1. Nichts ist langlebiger als Daten im Internet!
    Manch einer hat wegen eines unachtsamen Facebook-Posts seinen Job verloren – oder erst gar nicht bekommen. Microsoft hatte im Dezember letzten Jahres dazu eine Umfrage gestartet: 79 Prozent aller Unternehmen werfen sehr wohl einen genauen Blick auf die Online-Aktivitäten ihrer Mitarbeiter sowie potentiellen Bewerber. Also: Erst denken – dann posten!
  2. Sicherheit beginnt im PC!
    Was sind 500 Millionen Menschen auf einer einzigen Webseite? Eine gigantische Goldgrube für Cyberkriminelle! Internetbetrüger arbeiten 24 Stunden am Tag – deshalb ist eine aktuelle Internet Security ein absolutes Muss für jeden Facebook-Nutzer. Außerdem sollte das Betriebssystem des Rechners immer auf dem neuesten Stand sein und einem regelmäßigen Check-up unterzogen werden.
  3. Ein gutes Passwort ist Pflicht!
    Kreativität bei der Passwortwahl lohnt sich! Denn weder „Passwort“, „12345“ noch der Name des Haustiers sind für „Profis“ schwer zu erraten. Ein wichtiger Rat der Sicherheitsexperten von F-Secure lautet, sich für jedes Konto ein eigenes Passwort einfallen zu lassen. Sonst kann ein einziger Hack schnell zum absoluten Alptraum ausarten.
  4. Freundschaftsanfragen dürfen ignoriert werden!
    Bei Facebook ist es wie im richtigen Leben: Man muss nicht mit Allen und Jedem befreundet sein. In einer von F-Secure in Auftrag gegebenen Umfrage* würden beispielsweise 70 Prozent aller Facebook-Nutzer auf die Freundschaft mit ihrem Vorgesetzten verzichten.
  5. Nicht jeder Link ist ein guter Link!
    Zu den größten Facebook-Gefahren zählen die vielen verlockenden Links, die auf der Pinnwand erscheinen. Ein falscher Klick kann ausreichen, um den Rechner mit Malware zu infizieren. Der einfachste Weg, sich davor zu schützen, ist, Webseiten mittels Browsing Protection auf ihre Sicherheit hin zu prüfen.
  6. Privatsphäre liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen!
    Facebook gibt allen Nutzern die Möglichkeit zu entscheiden, wer über ihre Aktivitäten informiert werden soll. Leider sind die entsprechenden Einstellungen nicht immer einfach zu finden. Deshalb raten die F-Secure-Experten, sich genau mit den Einstellungen zur Privatsphäre auseinander zu setzen.
  7. Die wichtigste Facebook-Sicherheitseinstellung!
    Einfach aber effektiv: Facebook informiert den User, sobald von einem Gerät, das er zuvor noch nicht verwendet hat, auf sein Konto zugegriffen wird. Diese Funktion sollte unbedingt in den Kontoeinstellungen aktiviert werden. Und falls tatsächlich ein unbekanntes Gerät verwendet wurde: Sofort Passwort ändern!

7 Kommentare

  • Benjamin schreibt:

    Vielen Dank für diese Zusammenstellung wichtiger Tipps zum Thema Facebook! Ich selbst bin in Sachen Datenschutz relativ bewandert, doch leider muss ich bei vielen Bekannten und Verwandten immer wieder feststellen, dass die Gefahren hier einfach übersehen werden. Die meisten glauben, dass das alles garnicht so schlimm sei, doch im Realfall kann sich Facebook ziemlich negativ aufs Berufs-/Privatleben auswirken.

  • Hajo schreibt:

    FB ist die „süße Verführung“ pur. Zunächst als „Kontaktböre“ getarnt, freut man sich über „Freunde“ und so manche Info. Leider artes das im Laufe der Zeit aus und man wählt zwischen „mitschwimmen“ oder „aufhören“. Nebenbei noch ein richtiger „Zeitkiller“. Goethes Faust: „Die Geister, die ich rief…“

  • Josef Leeb schreibt:

    Ich verbringe ca. 10 Stunden pro Tag im Internet, da ich bettlägrig bin, habe aber kein wie immer geartetes Verlangen, mich der Facebook-Gemeinschaft anzuschliessen. Ich habe trotzdem genug Möglichkeiten, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten, Informationen auszutauschen, dazu brauche ich doch Facebook nicht.

    Wenn FB an die Börse geht, werden die gesammelten Daten in gewinnmaximierender Weise für amerikanische Spekulanten vermarktet, soweit Herr Zuckerberg es nicht schon jetzt macht.

    Liebe Grüsse, Joe

  • werti schreibt:

    hallo nachbar,danke für die aufklärung im allgemeinen.
    bepackte mails werden schon auf dem server gelöscht.
    erhalte nur die infos die ich zur beurteilung brauche.
    gedownloadete programme beziehe ich schon seit jahren
    von einer vertrauten person,die ich persönlich kenne
    vom schach und skat spielen bei mir zu hause,manchmal
    auch bei nachbarn.
    bleiben sie sauber,
    werti
    —–

  • werti schreibt:

    fb-brauche ich absulut nicht,habe andere hobbys als bei idioten
    zu sein,evtl.ansichtssache.habe nur noch einen wunsch,das
    programmieren zu lernen.habe mehr als 100 ideen was es noch zu
    tun gibt.habe mal versucht 1998 eine klingel nach anweisung
    von computerbild zu machen,aber es ging schief,habe entweder
    einen pfeil zuviel oder zu wenig gemacht.
    schliesslich bin ich kein indianer.
    liebe grüsse aus berlin,
    werti
    ——-
    ps.:
    super seite bei dir.
    ———-

  • Hugo Zahnlos schreibt:

    Ich finde das es alles supi ist, das daten im web verteilen, keiner weiss nämlich, wer sich wirklich hinter diversen namen verbirgt, so kann ein mitarbeiter den chef auch in die irre führen in dem er vorgaukelt der neue angestellte zu sein und schon wird dieser nicht eingestellt, wer im internet infos der lebenden sucht, sollte im leben suchen, bzw nicht alles glauben 😉

  • renate schreibt:

    Guter Artikel, aber wie wird Punkt 7 aktiviert? Wäre nett, wenn das auch noch beschrieben wäre … Gruss, Renate