Windows 7 – was wirklich drin steckt

22.10.2009 07:32 Uhr

Windows 7 LifestyleMicrosoft hat sich mit Windows Vista nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Vor allem Firmenkunden sind zu einem großen Teil bei Windows XP stehen geblieben und habe nicht auf Windows Vista aktualisiert. Die Verkaufszahlen aus dem Privatkundenbereich sind sicherlich nicht aussagekräftig genug, da bei Notebooks und Computern oft ein Betriebssystem vorinstalliert ist und Sie als Kunde gar nicht wählen konnten.

Wie Microsoft aus seinen Fehlern gelernt hat

Microsoft hat Windows Vista vor einigen Wochen selbst als „nicht so gelungen“ bezeichnet. Später hat der Softwarekonzern aus Redmond sogar zugegeben, dass es ein Flop war und sich die Entwickler schämen, daran mitgearbeitet zu haben.

Startzeit und VerbrauchIm neuen Windows 7 soll alles besser werden. Der Vorsatz war diesmal, sich am Endbenutzer zu orientieren. So wurden einige Dinge neu überarbeitet, die in Vista nervig waren. Hier die Top 5:

  1. Geschwindigkeit: Windows 7 ist deutlich schneller als Windows Vista.
  2. Oberfläche: Die Oberfläche hat zwar den eleganten Look von Vista, ist aber bei weitem nicht mehr so ressourcenhungrig. So können auch Computer die noch mit Vista Probleme hatten, mit Windows 7 stabil und flüssig laufen.
  3. Weniger Kontrollfragen: Der Hauptkritikpunkt ist sicherlich das Sicherheitskonzept von Windows Vista. Bei jedem zweiten Klick poppt ein Fenster auf, in dem man Sicherheitsmeldungen bestätigen muss. Das dies nicht im Sinne des Benutzers ist, hat Microsoft erkannt und in Windows 7 entfernt.
  4. Keine Sidebar: Die Sidebar mit ihren kleinen Apps wurde ebenfalls wieder abgeschafft.
  5. Übersichtlicheres Arbeiten: Microsoft hat sich nette Spielereien einfallen lassen, mit denen Sie effizienter arbeiten können:
    • Wird ein Fenster mit der Maus an der Titelleiste gepackt und geschüttelt, minimieren sich alle anderen Fenster.
    • Zieht man ein Fenster an den oberen Rand des Bildschirms, wird es maximiert.
    • Zieht man ein Fenster an den rechten oder linken Rand des Bildschirms, füllt es die jeweilige Hälfte des Bildschirms aus.

Welche Version ist für Sie geeignet?

Als erstes müssen Sie wissen, ob Sie eine 32bit (x86) oder eine 64bit (x64) Version benötigen. Vorsicht: das können Sie nicht frei entscheiden, das hängt von Ihrem Computer ab. Schauen Sie im Zweifelsfall nochmals in der Beschreibung zu Ihrem PC nach.

Tipp: Microsoft hat 2000 einen Prozess verloren und muss seit dem auch OEM-Versionen einzeln verkaufen, obwohl diese eigentlich für Computerhersteller gedacht sind. Diese Versionen sind bedeutend günstiger. Wenn Sie also auf die bunte Packung verzichten können, kaufen Sie sich eine OEM Lizenz!

In der folgenden Grafik sehen Sie die einzelnen Windows 7 Versionen im Vergleich (klicken Sie auf die Grafik, um Sie zu vergrößern). Für die meisten Anwender würde ich die Home Premium oder Professional empfehlen.

Windows 7: Versionen im Vergleich

Hier nochmals alle Versionen im Überlick bei Amazon.